Alles außer gewöhnlich

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Der Alltag von Bruno (Vincent Cassel) und Malik (Reda Kateb) könnte sicherlich einfacher sein. Gemeinsam leiten sie eine Einrichtung für Jugendliche, die starke autistische Neigungen zeigen. Tagtäglich werden sie von vielen Kliniken angerufen, die ihre Mithilfe anfordern. In der Einrichtung landen zunächst nur die größten Problemfälle. Doch für Bruno und Malik steht fest, dass jeder eine Chance verdient hat Mit behutsamen wie liebevollen Methoden wird versucht, die Jugendliche in den sozialen Alltag zu reintegrieren. Kein leichtes Unterfangen, in dem die Betreuer selbst von Anfällen und Attacken der Kids ausgesetzt sind. Bei einer Prüfung ihrer Einrichtung steht jedoch die Hiobsbotschaft im Raum: Die Inspekteure haben Brunos Einrichtung im Visier und könnten aufgrund seiner unkonventionellen Art die Schließung der Einrichtung bezwecken.  Die Sicherheit der Kinder stünde im Vordergrund, doch was die Kinder wirklich brauchen, ist Zuneigung, Wärme und ein offenes Ohr ihrer Betreuer. „Alles außer gewöhnlich“ – Wahre Hintergründe Mit ihrem Drama „Alles außer gewöhnlich“ erfüllen sich die Regisseure Éric Toledano und Olivier Nakache (beide „Ziemlich beste Freunde“ und „Heute bin ich Samba“) einen lang gehegten Traum. Seit 20 Jahren verfolgen sie das Leben der Betreuer Stéphane Benhamou und Daoud Tatou, die in St. Denis soziale Vereine für den Schutz von autistischen Kindern leiten. Der Wunsch, aus der zutiefst berührenden Arbeit einen Spielfilm für die Leinwand zu inszenieren, besteht mindestens ebenso lang. 2015 inszenierten sie einen dokumentarischen Kurzfilm mit dem Titel „Man müsste einen Spielfilm daraus machen“. Der Spielfilm „Alles außer gewöhnlich“ ging im Anschluss in die lange Vorproduktion. Über zwei Jahre lang beobachteten sie die Fälle von Benhamou und Tatou, die gezeigten Fälle im Film sind von realen Ereignissen inspiriert. Ihr Spielfilm wird zum Plädoyer für mehr Verständnis und ist zugleich ein behutsames Zeugnis von einem komplexen System zwischen Betreuern, Jugendlichen, Eltern, Ärzten und dem Sozialamt. „Alles außer gewöhnlich“ – Premiere in Cannes 2019 Als Abschlussfilm der Cannes Filmfestspiele 2019 überzeugte das Drama Kritiker wie Publikum gleichermaßen. In den Hauptrollen brillieren Vincent Cassel („Black Swan“) und Reda Kateb („Django – Ein Leben für die Musik“). Das Drama „Alles außer gewöhnlich“ startet am 5. Dezember 2019 in den deutschen Kinos.