Die zwei Päpste

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Als Joseph Ratzinger (Anthony Hopkins) im Jahr 2005 zum neuen Papst Benedikt XVI. ernannt wird, war der argentinische Kardinal Jorge Mario Bergoglio (Jonathan Pryce) sein schärfster Konkurrent. Sieben Jahre später im Jahr 2012 bittet der Argentinier seinen Papst darum, in den Ruhestand zu gehen, doch der stellt sich quer. Er bestellt Bergoglio in den Vatikan und will mit seinem schärfsten Kritiker tiefgreifende Gespräche führen – über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft der Katholischen Kirche. Papst Benedikt XVI. ist der Verfechter der Tradition, doch im fortschrittlichen Bergoglio sieht er seinen Nachfolger. 2013 tritt Papst Benedikt XVI. schließlich von seinen Ämtern zurück und Bergoglio wird vom Konklave als Nachfolger ernannt, Papst Franziskus I. ist fortan das Oberhaupt der katholischen Kirche und Wegbereiter in eine neue Generation. „Die zwei Päpste“ – Wahre Hintergründe Als eine Art Kammerspiel inszeniert, setzt Regisseur Fernando Meirelles („City of God“) vor allem auf die Qualitäten seiner beiden Hauptdarsteller Anthony Hopkins und Jonathan Pryce. Erste Kritiken bescheinigen, dass dieses Wagnis aufgeht. Hopkins („Westworld“) und der oftmals unter dem Radar der Zuschauer bleibende Pryce („Game of Thrones“) gehen in ihren zugewiesenen wie unterschiedlichen Rollen auf. Mit witzigen Passagen ist das Drehbuch von Anthony McCarten bestückt, doch Emotionen wie philosophische Gespräche kommen nicht zu kurz. Obwohl man nicht belegen kann, dass sich die gezeigten Dialoge tatsächlich so ereignet haben, stimmen enge Beobachter überein, dass der Tonfall zumindest gut getroffen sei. „Die zwei Päpste“ – Netflix-Stream und Kinostart Das Netflix-Biopic „Die zwei Päpste“ wird am 20. Dezember 2019 beim Streaming-Dienst veröffentlicht. Zuvor haben Kinogänger die Gelegenheit, den Film am 5. Dezember 2019 in ausgewählten Lichtspielhäusern Deutschlands zu sehen.